Rückblick 1. i4s-Talk zum Thema „Kreativität“

Am Donnerstag, 19.5.2016 fand der 1. i4s-Talk des Vereins zur Förderung von Innovation bei Wissensdienstleistern in Linz statt.

Der Vorstandsvorsitzende Thomas Kasper konnte rund 10 Teilnehmer zu einem Abend unter dem Thema „Kreativitätstechniken – Ideen finden, bewerten und umsetzen“ begrüßen.

Zu Beginn der Veranstaltung hielt Herr Kasper einen kurzen Vortrag bei dem er auf die Unterscheidung von Kreativität und Innovation, auf Kreativitätsbarrieren und auf die Frage: Warum Kreativitätstechniken? einging. Er erklärte einige Kreativitätstechniken genauer und lud die Teilnehmer dazu ein, diese auch selbst auszuprobieren, damit sie ein Gefühl für die Durchführung und die Anwendung entwickeln konnten.

Kreativitätsmethoden

Zur Frage „Wie kann Verpackungsmüll bei Lebensmitteln im Einzelhandel vermieden werden?“ versuchten sich die Teilnehmer an der 6-3-5 Methode, der Konzeptextraktion und der Reizwortanalyse.

Bei der 6-3-5 Methode bekommt jeder Teilnehmer drei Zettel mit je sechs Feldern. Man schreibt in ein Feld eine Idee und gibt den Zettel dann im Uhrzeigersinn an den nächsten Teilnehmer weiter. Ein wichtiger Punkt für eine reibungslose Durchführung ist, dass man Gruppen von ca. 5 Teilnehmern bilden sollte. Sind alle Zettel voll, werden sie eingesammelt, gemischt und wieder ausgeteilt. Danach schreibt man die besten 4 bis 6 Ideen seiner drei Zettel auf Kärtchen und präsentiert die Ergebnisse.

Die Konzeptextraktion baut auf die 6-3-5 Methode auf. Man pickt sich die besten Ideen aus der 6-3-5 Methode heraus und analysiert, welches Konzept hinter der Idee stecken könnte. Ausgehend von der Idee und dem dahintersteckenden Konzept überlegt man sich dann drei neue Ideen. Für die Anwendung dieser Methode sind Gruppen mit 2-3 Teilnehmern von Vorteil.

Die letzte Methode des Workshops war die Reizwortanalyse. Die ideale Gruppengröße besteht wiederum aus 2-3 Personen. Diese Methode basiert auf einer Liste mit verschiedenen Nomen. Jede Gruppe wählt per Zufallsprinzip einen Begriff aus der Reizwortliste aus. Anschließend schreibt man 4 bis 6 charakteristische Merkmale auf, die man mit dem Reizwort verbindet. Man sucht sich nun für jedes Merkmal und die Fragestellung „Verbindungen“ bzw. Ideen. Auch so können interessante Ideen entwickelt werden.

Zum Schluss bekamen die Teilnehmer noch einen kurzen Input zum Thema Ideenbewertung, Ideendokumentation, Timing und Ablauf.

Am Ende des Abends hatten alle Teilnehmer lobende Worte für die Veranstaltung. „Ein spannender Abend mit viel Input“, „Es ist interessant, welche Dinge man mit so einfachen Methoden aus einem Thema rausholen kann“, „Es ist schön zu sehen, was man alles machen kann. Ich denke in meiner Branche ist die Anwendung eher schwierig, aber man weiß ja nie.“, waren Aussagen, die beim gemütlichen Ausklang des Abends zu hören waren.

Nächste Veranstaltungen von innovation4service – Verein zur Förderung von Innovation bei Wissensdienstleistern

Sollten Sie auf den Geschmack gekommen sein, dann behalten Sie unsere kommenden Veranstaltungen im Auge:

  • i4s-Lounge – 15.09.2016, 16:00-19:00 Volkshaus Kleinmünchen
  • i4s-Beiratsversammlung – 18.10.2016, 18:00-21:00, Ort wird noch bekannt gegeben
  • i4s-Summit – 24.11.2016, 13:00-19:00, ABC Ansfelden

[supsystic-gallery id=“1″]

Fotos: (c) Karl Artmann – karlartmann.at